Erzählt von Walter Perkmann
Gehzeit: 6 – 6,5 St.
Höhenunterschied/Aufstieg: 800 m
Vom Parkplatz in Reinswald (1570 m) in 7 Min. bequem und das Panorama genießend mit der Gondelbahn bis zur Pichlbergalm (2.130 m). Eine kurze Einkehr vor beginn der Tour beim Hüttenwirt Luis lohnt sich immer und ist eigentlich ein Muss. Hinter der Pichlberghütte gehen wir anfangs steil bergan auf Weg Nr. 11 Richtung Getrum-Alm. Nach ca. 200 m erfolgt der Abzweig nach links auf Weg „R“ mit dem Hinweisschild „Sattele“. Nach 330 hm erreichen wir wohl einen der schönsten Aussichtspunkte der Wanderregion Reinswald. Vom „Sattele“ (2.460 m)mit dem eindrucksvollen Gipfelkreuz und den einladenden Rastbänken tut sich ein unbeschreiblicher Panoramablick in alle Himmelsrichtungen auf. Nun folgen wir der Beschilderung Plankenhorn und Getrumspitze.

Über das Plattenjoch (2.473 m) und das Getrumjoch erreichen wir über eine angenehme Seilsicherung auf schmalem Grad die Getrumspitze (2.569 m). Über eine Kammvertiefung gelangen wir leicht abwärts und dann über einen kurzen Aufstieg zur Kassianspitze (2.581 m). Über Weg Nr. 17 steigen wir dann vorbei am idyllischen Kassiansee hinab zur Latzfonserkreuzhütte (2.311 m), wo uns der Hüttenwirt Hansjörg mit seiner Familie mit seiner Herzlichkeit und natürlich seinen Köstlichkeiten empfängt. Diese haben wir uns jetzt auch erstmal verdient. Nach einer ordentlichen Rast bei der höchsten Wallfahrtskirche Europas und einem imposanten Blick auf die Dolomitenwelt steigen wir über die Scharte „Lückl“ auf Weg Nr. 7 hinab zur Getrum-Alm. Knapp unterhalb des „Lückl“ sollten wir jedoch eine Variante dieser Wanderung ins Auge fassen. Über einen leichten Rundweg erreichen wir den wunderschön in die Landschaft eingebetteten Getrumsee. Die Beschilderung führt uns von dort wiederum direkt zur Getrum-Alm. Mit einem „Latschenschnapsl“ beim Hüttenwirt Sepp auf der „Getrum-Hütte“ lassen wir unsere 4-Gipfeltour nun mit dem Abstieg nach Reinswald ausklingen. Es gibt hierfür zwei Möglichkeiten. Über den breiten Forstweg Nr. 7 hinab bis zur Talstation oder über Weg Nr. 11 (Latschensteig) zur Pichlberg-Alm und dann über die Sunnolm bis zur Talstation.
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