Mit den Festlichkeiten rund um den Sarner Kirchtag am 1. Septemberwochenende zieht auch der Herbst ins Land, die farbenprächtige Jahreszeit, und mit ihr wird es stiller.
Die Sennerinnen und Hirten ziehen mit dem Grauhvieh, den Haflingern, Ziegen und Schafen von den Almen herunter ins Tal. Noch für kurze Zeit genießen die Wanderer die Einkehr in die zahlreichen Almwirtschaften, die nur im Sommer offen halten, solange das Vieh auf den Almen weidet. Auf diesen urigen Sennhütten gibt es keine ellenlangen Menükarten, ein „Schöpsenbraten“, „Kaiserschmarrn“, Speck und Käse mit Bauernbrot und dazu ein selbst gemachter Holundersaft oder eine frisch „gekübelte“ Buttermilch werden serviert.
Für die Hirten und das Vieh ist die herbstliche Heimkehr von der Alm jedes Jahr ein besonderes Ereignis. Das Vieh wird mit Blumen und Glocken geschmückt und die Hirten tragen ebenfalls Blumen und den „Schmitz“ (Endband der „Goasl“) am Hut, um symbolisch auf den Almabtrieb hinzuweisen.
Am Samstag, 15. September 2007 findet der Almabtrieb von der Auener Alm hoch oben unterhalb der „Stoanernen Mandlen“ statt. Ein Almabtrieb ist auch immer Anlass um zu feiern, zu musizieren und gemeinsam zu singen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen „Die lustigen Sarner“.